Mittwoch, 15. Februar 2012

Einführung

Die folgenden Seiten enthalten Texte, die beim Nachdenken über den Zustand dieses Planeten und seiner Bewohner entstanden, spontan niedergeschrieben und nachträglich kaum verändert wurden. Wiederholungen in den einzelnen Texten sind deshalb nicht ausgeschlossen.

Beim Lesen einzelner Passagen könnte der Eindruck entstehen, es handele sich um Verschwörungstheorie. Verschwörungstheorie geht allerdings davon aus, daß eine oder mehrere konspirative Gruppen aus rein rationalem Kalkül zum eigenen Vorteil die ansonsten aus frommen Lämmern bestehende Menschheit in Abhängigkeit bringt und diese zum Machtgewinn bzw. -erhalt ausnutzt.

So einfach funktioniert diese Welt aber nicht, denn unbewußte und zwanghafte Verhaltensweisen spielen unverkennbar eine große Rolle.

Die Misere der Menschheit liegt schon immer in der Gier nach Macht und Bedeutung begründet. Ursache ist zum einen der tierisch triebhafte Anteil der menschlichen Natur, der den Genpool durchsetzen möchte und dafür alle Gegner niederzwingt und Hierarchien bildet. Da der Mensch aber kein Affe ist, ist er andererseits nie zufrieden mit seiner Stellung in der Hierarchie der Sippe. Da er ein Mensch ist, wird ihm schnell klar, daß er keine Macht hat über den Tod, die Krankheiten, das Wetter, die ihn umgebende Natur und auch seine Artgenossen. Nie erreicht er sein Ziel, Herr dieser Welt zu sein.

Wenn er nie in der Liebe zu anderen Menschen, zur Natur, zu dieser Welt, zur Weisheit das Glück gefunden hat, wenn er die ursprüngliche, wahre Grundlage des Seins und des Bewußtseins nicht kennt, wird jede Erscheinung dieser Welt zu seinem Feind und er hört nicht auf, andere Lebewesen, die Natur und ihre eingeborene Ordnung zu zerstören um sich zum Herren dieser Welt zu machen. Getrieben davon, sich für das Leid zu rächen, das Artgenossen, die auch alle Herren dieser Welt sein wollen, ihm seit vielen Leben angetan haben, zerstört er die Schönheit und den natürlichen Glanz dieser Erde. Er bildet dazu Organisationen, die sich der Wissenschaft, der Religionen und der Politik bemächtigen um aus Frust darüber, nicht Gott zu sein, diese Welt in eine Hölle zu verwandeln.

In Wirklichkeit ist er der Sklave seiner eigenen Verblendung, die ihn zum Narren hält, bis er in seinem eigenen Blut ertrinkt. Die Weisen aller Zeiten haben ihm wiederholt angeboten, ihm die Wahrheit zu zeigen. Diese wird allein durch Gewährenlassen erlangt, denn es gibt sie schon. Sie muß nicht erzeugt werden. Der Mensch hat dies nicht angenommen. Er gibt sein einziges Juwel für Tonnen an Plastikperlen her!

Wie lange noch?

©Sonja Meiners

Verschwörung

Schaut man sich das Zeitgeschehen an, so denkt man bald, daß eine Verschwörung im Hintergrund die Fäden zieht. Banken, Finanzgesellschaften und Geheimdienste sind leicht als beteiligt erkennbar. Auch deuten die Vorgänge auf eine Beteiligung diverser Geheimlogen. Man sagt, sie wollen die Welt unter ihre Macht bringen und ausbeuten.

Was wird ihnen die Macht bringen? Wer Macht hat, wird sein Leben damit verbringen, sie aufrecht zu erhalten und sie dann doch zu verlieren.

Ich höre einige sagen, Außerirdische ständen hinter diesen Geheimdiktatoren. Wer hat sie je gesehen?
Meiner Ansicht nach ist die Ursache unserer gegenwärtigen Misere sehr irdisch. Die Ursache besteht in einer grundsätzlich fehlgeleiteten Wahrnehmung und einer verirrten geistigen Sichtweise unseres Zustandes. Diese verirrte Sichtweise entstand vornehmlich in den Zivilisationen des Westens, obwohl ihre Vertreter zu allen Zeiten in allen Gesellschaften auftauchten, besonders aber in den westlichen Zivilisationen prägend wurden.

Diese falsche Sichtweise ist der Materialismus. Für den Materialisten sind nur materielle Objekte existent. Auch Lebewesen sind für den Materialisten Fleischklumpen, die an Knochen hängen. Leben, Denken und Emotionen sind nur elektrochemische Funktionen des Fleisches. Lebewesen erscheinen so als voneinander getrennte Entitäten. Diese treten andauernd in einem evolutionären Prozeß miteinander in Konkurrenz um die Existenz.

Wenn man untersucht, was Materie ist, so findet man Elementarteilchen, die wieder aus Elementarteilchen bestehen, die wieder aus Elementarteilchen bestehen usw., die gleichzeitig Wellen sind und sich im Raum ausbreiten. Wo ist sie dann, die Materie? Wenn man es eingehend betrachtet, gibt es nämlich keine Erscheinung ohne ein Bewußtsein seines Erscheinens. Ein Phänomen kann also nur im Raum des bewußten Geistes existieren. Ohne Bewußtsein seines Seins ist es einfach nicht existent. Der bewußte Geist, der alles durchdringt, ist Einer. Er ist allen Religionen bekannt und ist ihr Inhalt. Jedes individuelle Bewußtsein ist nur eins der vielen Augen, aus denen das eine Bewußtsein schaut. Jede Erscheinung hat seine eigene Bewußtseinsdimension, aber kein Phänomen ist von anderen getrennt. So sind wir Brüder und Schwestern in einem Geist und unsere Körper und die Materie sind illusionäre Erscheinungen, deren Atome und Wellen sich bald im Ozean des Geistes auflösen, wie Salz in Wasser.

Wer dies nicht erkennt, versucht permanent sein Kartenhaus des Materialismus zu retten, seine materielle Existenz gegen die anderer Materialisten zu verteidigen und zu vermehren, die Welt zu kontrollieren, um die materielle Existenz, mit der er sich identifiziert, nicht zu verlieren. So fällt er in die Illusion einer endlosen Konkurrenz gegen Feinde und macht letztlich das Leben und die Natur zu seinen Feinden. Der Tanz des Lebens macht ihm Angst! Er ist sein Feind. Mordend und vernichtend wird er über diesen Planeten stampfen, getrieben von der Angst vor dem Leben und der Wahrheit. Er steht unter der Macht eines Phantoms, das er selbst geschaffen hat. Es ist kein außerirdisches Reptil; es ist sein Ego!
©Sonja Meiners

Wachstum und Gewinn

Der Tumor beutet das Gewebe, in dem er wächst, maximal aus. Zum Dank überschwemmt er es mit seinen giftigen Stoffwechselprodukten. Seine Existenz ist sinnlos. Dies versucht er durch Wachstum und Gewinn auszugleichen. Er ist das exakte Abbild der modernen Gesellschaft. Seine Religion ist der Egoismus.

©Sonja Meiners

Das Narrenschiff

Wenn die Geschicke der Welt in den Händen von psychisch versehrten Menschen liegen, trachten sie die Welt zum Abbild ihrer eigenen Versehrung zu machen. Ein Blick in die Nachrichten genügt es zu erkennen.

Macht es Sinn, mit Neurotikern in Kontroll- und Verfolgungswahn, Spielsüchtigen, psychopathischen Betrügern und Nekrophilen, die nur im Angesicht von Leichen etwas empfinden können, zu sprechen? Sie sind doch krank!

©Sonja Meiners

Geistige Verdunklung

Manipulation durch Operation
am Mentalleib des Menschen.

Der Mentalleib ist eine Art Blase, in die der Mensch seine Vorstellungen über sich selbst und die Welt projiziert. Gleichzeitig trennt diese Blase ihn von seiner Wirklichkeit.

Um Manipulation auszuüben, muß der Manipulierende immerfort seine Inhalte in die Blase des Manipulierten projizieren um einen großen Teil der ursprünglichen Inhalte zu überdecken. Hierzu wird der Manipulierte hypnotisch mit endlosen Wiederholungen "informiert" und gleichzeitig gehindert eigene Erfahrungen zu machen. Dies gelingt am besten mit einer Kombination aus Medienkonsum, stumpfsinnigen Tätigkeiten und wohldosierter Erniedrigung.

Auch können mehrere Manipulatoren mit ihren Mentalleibern einen "Götzen" schaffen, der große Gruppen von Manipulierten dirigieren kann. Je mächtiger er wird, umso mehr entwickelt der "Götze" ein Eigenleben und dirigiert seine Götzendiener. Die Menschheit gerät so unter die Macht eines selbsterschaffenen Phantoms. Seinen Tempel erbaut man dem "Götzen" in allen politischen "-ismen", in den Wissenschaften und der Religion. Ein typisches Zeichen seines Wirkens ist das Blutvergießen, das er von Zeit zu Zeit von den Menschen fordert, um ihm Ehre zu erweisen.

©Sonja Meiners

Samstag, 14. Januar 2012

Leben

Leben ist der Wellenschlag im Strom der Zeit und die lebenden Wesen sind die Strudel und Strukturen, die sich temporär darin bilden. In diesem Sinne sind alle Erscheinungen lebendig und alle Lebewesen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden einander zur Bedingung ihres Erscheinens und Seins.

Nimmt man aus einem fließenden Strom Wasser mit einem Behälter heraus, sterben die Strudel und Strukturen auf seiner Oberfläche. Wenn ich das Leben real einsperre, aber auch wenn ich es in den Behälter eines geschlossenen Denksystems, einer Theorie oder Ideologie einsperre, stirbt es. Alle Konzepte und Systeme sind aufgrund ihrer Begrenztheit die Mutter des Todes!


Der Vogel

Der Vogel hört im Käfig auf
Vogel zu sein.
Wie könnte man an seinem Lied
Freude haben.

©Sonja Meiners

Freitag, 2. Dezember 2011

Das Gehirn: Ein Biocomputer?

Das Gehirn: Ein Biocomputer?

Offensichtlich halten die Menschen der "westlich" geprägten Zivilisation das Gehirn für einen Biocomputer. Man ist darüber einer Meinung, daß "das Sein das Bewußtsein bestimmt" und es wird infolge dessen auf allen Ebenen drauf los programmiert. Es wird versucht mit Psychopharmaka, Drogen, positivem Denken, Affirmationen, NLP, Hypnose, Werbung, Musik, optischen und akustischen Täuschungen, Induktion von Hormonkaskaden und notfalls mit Traumatisierung und Gewalt diesen vermeintlichen Biocomputer zum Gehirn eines glücklichen und ökonomisch funktionalen Menschen zu programmieren.

ES KLAPPT NICHT!!! UND ES WIRD NIE KLAPPEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

WARUM???

Weil das Bewußtsein das Sein erschafft und bestimmt. Weil der sich selbst bewußte Raum des Geistes sich in den verschiedenen Dimensionen Vehikel schaffen mußte und muß, um in seiner eigenen Schöpfung agieren zu können, just so wie ein Mensch einen Curser und eine Maus braucht, um auf dem zweidimensionalen Bildschirm seines Computers etwas machen zu können. Das Bewußtsein und der Geist befindet sich deshalb aber nicht in diesem Computer und auch nicht wirklich im Gehirn dessen, der ihn bedient.
Ein Computer ist ein totes Ding, das sich programmieren läßt und seine Programmierung beibehält bis er kaputtgeht. Aber der Geist hat sich in der 3. Dimension seine Vehikel als lebendige Wesen erschaffen, nämlich als Tier, Mensch, Pflanze und anderes. Die Existenz dieser Wesen fließt kontinuierlich aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft, da die höheren Dimensionen des Geistes zeitlich erlebt werden. Das Wesen wird dadurch zum Lebewesen, da sich seine Wesenhaftigkeit in der Zeit verändert. Jeder Versuch einer Programmierung wird somit von der Zeit in der nächsten Sekunde zunichte gemacht. Die Anwendung der oben erwähnten Maßnahmen der Manipulation führen unweigerlich zur Zombiefikation, indem das Leben und damit das Wesenhafte aus dem Lebewesen vertrieben wird. Sie bewirken somit eine partielle Tötung des Wesens und damit seine Invalidität!
Jeder Versuch einer Programmierung von Lebewesen, ganz gleich, ob es sich um die Manipulation von Hirnfunktionen oder Erbgut handelt, versehrt nur den Fluß des Lebens, so daß das Bewußtsein andauernd von der Beschäftigung mit seinem Leid absorbiert ist. Anstatt den Apologeten des Materialismus zu folgen und vergeblich zu versuchen dies Leid mit noch mehr Programmierung und Manipulation überwinden zu wollen, sollte sich der Mensch der Erkenntnis der Wahrheit hinter diesem Spiel der Illusion widmen.

Hat sich Bewußtsein in einer bestimmten Dimension inkarniert, ist es sehr stark auf diese beschränkt. Andere Dimensionen und ihre Wesen werden nur beschränkt wahrgenommen. Programmierungen verhindern dann auch noch die Gegenwart unserer eigenen Dimension. Müssen wir uns das antun?

©Sonja Meiners

Die Seele verkaufen

Die Seele verkaufen
oder: Warum fliegt die Fliege solange gegen die Scheibe ,
bis sie als leere Hülle auf der Fensterbank liegt.

Wenn wir in jungen Jahren anfangen konzeptuell zu denken, "denken wir, daß wir sind" und Adam und Eva erkennen, daß sie nackt sind. Wir klammern uns an ein Selbst als Idee unserer aus sich heraus eigenständig bestehenden Existenz, ohne zu sehen, daß es nur als temporärer Strudel, abhängig von allen anderen Erscheinungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie unserer Ignoranz hinsichtlich dessen, auf der Oberfläche des unbegrenzten Ozeans des bewußten Geistes erscheint.
Gleichzeitig halten wir alle anderen Phänomene entweder für andere Selbste oder für materielle Dinge, die uns entweder Angst machen, abstoßen oder uns angenehm erscheinen und derer wir uns bemächtigen wollen.
Da wir uns aber durch das Ich-Konzept, das ja eigentlich nur ein sprachliches Konstrukt ist, von der Welt abgetrennt haben, können wir uns dieser auch nicht im mindesten bemächtigen.
Hier liegt der Grund, daß die meisten Menschen dem Versuch, die Welt zu kontrollieren, zwanghaft folgen und immer scheitern!
Die Fliege fliegt solange gegen die Scheibe, bis sie auf der Fensterbank der eigenen Illusion liegen bleibt.
Da das Ich nur eine Rolle ist, ist sie seelenlos. Wir haben für das Ich-Konzept unsere Seelen, die das ewige Leben, die nie endende Bewegung, der Wellenschlag und die Gezeiten des unbegrenzten Ozeans des Geistes sind, an den Teufel des Konzeptes verkauft und die Verbindung zum Urgrund allen Seins verloren.

Zu allen Zeiten versuchten die Menschen Macht über die Welt zu erlangen, ohne deren wahres Wesen zu verstehen. Ihr größenwahnsinniges Ich gleicht dabei einem Seemann, der versucht den ganzen Ozean in sein Boot zu füllen um sich seiner zu bemächtigen. Er muß untergehen! Würde er sein Ich dem Ozean hingeben, würde es nur noch den Ozean geben und er würde das ewige Leben gewinnen. Wenn wir unser Leben, anstatt Macht anzusammeln dem Wohl dieses Planeten mit all seinen Bewohnern widmen würden, würde die Sonne der Glückseligkeit die dunklen Wolken von Mißerfolg, Zerstörung und Depression vertreiben.

©Sonja Meiners

Angst und Kontrolle

Angst und Kontrolle

Regieren erfordert Souveränität. Souveränität ist furchtlos. Heute zittern die Regierenden vor Angst, so scheint es. Sie wollen alles kontrollieren, Telefone, Computer, Konten und jede Bewegung der Bürger. Wovor haben sie Angst? Sie haben Armeen von Polizei und Militär. Sie haben Angst, daß ihre Lügen entdeckt werden, ihre Machtgier und ihr Egoismus. Sie haben keine Heimat mehr. Wie ein Ehemann, der seine Frau und seine Familie betrügt, schleichen sie durch ihr eigenes Haus. Verlaß und Vertrauen sind dahin! Eine armselige Position für jemand, der sich für Gott hält. Es hilft nichts! Ihr Feind folgt ihnen überall hin. Die Wahrheit kennt keine verschlossenen Türen, keine Mauern. Ihr Richtspruch ist unabwendbar.


Ein Tyrann

Ein Tyrann ließ einst
alle Stricke verbieten
alle Bäume fällen
ihn zu hängen
Ein Tyrann fiel einst
in eine Schlucht
Kein Strick, kein Baum
ihn zu retten

©Sonja Meiners

Samstag, 2. Juli 2011

Terror

Terror

Glorreiche Erde
Gefäß allen Lebens
Ausufernder Tanz
unzählbarer Formen und Farben
schlagende Herzen
alle miteinander
nicht gegeneinander
Darwin zum Trotz!

Den, der all dies erschafft
den Herrn der Schönheit
des Werdens und Vergehens
im alldurchdringenden Gefäß
des Geistes

Ihn fordern sie heraus!
Helden?
Nein, Unwissende!
Krämer und Geldwechsler
Zuhälter
wollen alles Geschöpf
auf den stinkenden Bordellbetten
ihres Jahrmarktes der Sinnlosigkeit
zur Prostitution zwingen

Ihre Augen sehen nicht
ihre Ohren hören nicht
ihr Herz tanzt nicht
auf dem Weg in den
Abgrund

©Sonja Meiners, o2.o7.11


Babylon

Ich bin die Hure Babylon
Ich habe mein Gift in dein Herz gegossen
Ich werde dir Versprechungen machen
aber mein Schoß ist nicht fruchtbar
Ich werde dir deine Reinheit, deine Kreativität,
deine Bestimmung, deine Religion, dein Schicksal,
deine Bedeutung, deine Gesundheit ,deine Freude,
dein Heim und deine Aufgabe,
deine Würde und dein Recht zu Leben nehmen
und dir das, was ich dir nahm
teuer zu Kauf anbieten
Du wirst an meiner Sinnlosigkeit teilhaben
Meine Waren sind wertlos und mein Schoß ist
nicht fruchtbar
Wie ein Süchtiger wirst du suchen und nicht finden
Ich werde dich in den Dreck treten
und du wirst mir zu gefallen suchen
Ich werde dich verachten
und du wirst dich rechtfertigen
Ich bin mächtig!

©Sonja Meiners, o4.11.1o

Dienstag, 21. Juni 2011

Der Tumor

Nicht nur Menschen, Tiere und Pflanzen können an Krebs erkranken. Gegenwärtig läßt sich beobachten, wie ein ganzer Planet, die Erde, an Krebs zugrunde geht. Ein "Finanzindustrizytom" hat sie befallen, metastasiert in alle Volkswirtschaften und zerstört durch Schuldensklaverei, Neokolonialismus und Gleichschaltung der Massen die Lebensfunktionen des Planeten. Während die Gewebe des Planeten durch Manipulation und Genmanipulation in Tumorzellen verwandelt werden, wird das Blut der Erde von radioaktiven Giftbrühen überschwemmt und Kriegsgeschwüre brechen allenthalben auf. Der Tumor wächst mit Hilfe der Nährstoffe, welche er aus dem untergehenden Weltgewebe gewinnt, dem Untergang entgegen.

©Sonja Meiners

Menschheit todkrank?

Zwischen dem Zustand der menschlichen Gesellschaft und diversen Zivilisationskrankheiten wird eine gegenseitige Abhängigkeit immer augenscheinlicher. Ist der Patient Menschheit noch zu retten?

Neoliberale Weltordnung: Gesellschaft und Krebs

Die solidare Gemeinschaft und die Zusammenarbeit stark individualisierter Zellen in einem lebenden Organismus ist der zelluläre Aspekt von Gesundheit. Jede einzelne Zelle ist durch ihre Veranlagung und Eigenart für eine besondere Aufgabe ausgerüstet. Wenn sie diese als Magenzelle, Leberzelle, Hirnzelle usw. der Zellgemeinschaft zur Verfügung stellt, profitiert sie auch vom Leben der anderen Zellen. Sie erfüllt ihre Aufgabe spontan, weil sie ihrer eingeborenen Veranlagung folgt. Diese Zellen stehen nicht in Konkurrenz zueinander, da Konkurrenz zwischen Individuen nicht möglich ist. Eine Magenzelle kann nicht mit einer Hirnzelle konkurrieren!

Wenn durch irgendeinen Einfluß die Herausbildung der Eigenart einer Zelle nicht stattfindet, bildet sich eine Krebszelle. Betrifft dies das ganze Gewebe, entsteht ein Tumor von gleichgeschalteten Zellen, die nichts anderes können und wollen, als zu wachsen und andere Gewebe durch Infiltration zu erobern und gleichzuschalten.

Auch eine Gesellschaft von Lebewesen besteht aus Individuen, die sich solidarisch stützen und nähren. Eigentlich folgt die gesamte lebende Natur diesem Muster.

Eine gesunde menschliche Gesellschaft besteht aus Individuen, die ihrer angeborenen Eigenart folgend für die Gemeinschaft tätig sind und von dieser profitieren.

Wenn aber die Herausbildung von Eigenart nicht stattfindet, entsteht sozusagen erst einmal eine präcanceröse Gesellschaft aus gleichgeschalteten Zombies, welche aufgrund ihrer Gleichartigkeit in Konkurrenz zueinander treten. Es ist eine Gesellschaft des Tretens, Hauens und Stechens. Jeder kämpft gegen jeden, jeder ist neidisch auf jeden. Auf dieser Grundlage bildet sich dann der eigentliche Tumor. Er besteht aus konspirativ gleichgeschalteten Psychopathen, die jegliche menschliche Regung und jede Eigenart verloren haben, da ihr Geist den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat und einzig die eigenen Wachstumskonzepte reflektiert. Sie bilden fortwährend Niederlassungen in anderen gesellschaftlichen Bereichen und Ländern. Diese Art von Metastasierung ist als Globalisierung bekannt. Da das Handeln der Psychopathen durch Konzepte gesteuert ist und der erkennende Geist nicht arbeitet, ist ihr Verhalten zwanghaft. Der erkennende Geist funktioniert nur bei Individuen, da Erkennen einen Standpunkt voraussetzt.

Zwischen dem eigentlichen Tumor als profitierender Elite und der präcancerösen gleichgeschalteten Masse, der der Elitetumor die Nährstoffe entzieht, kommt es zu einer immer weiter fortschreitenden divergenten Hierarchie, in der die Machtstruktur nach dem Prinzip "Teile und Herrsche" mühelos aufrecht erhalten werden kann, da die gleichgeschalteten Massen in einem dauernden Wettbewerb um die Reste stehen, die der Tumor ihnen übrig läßt. Durch ihren Metabolismus ernähren sie dabei einzig den elitären Tumor. Letztendlich besteht die Gefahr, daß der lebende Organismus der Welt an einem hypertrophen Stoffwechsel der Sinnlosigkeit zugrunde geht!

Wie kommt es zum Verlust der Eigenart?

So wie es bei einem lebenden Gewebe einer Gewalteinwirkung in Form von ionisierender Strahlung, Giften oder Viren bedarf, so führt auch beim Menschen Gewalt und Repression zur Zerstörung der Eigenart. Erziehung durch Schläge, Herabsetzung u. ä., Vergewaltigung und Mißbrauch, Ausnutzen der abhängigen Lebenssituation von Kindern zur Manipulation, Militärdienst, Traumatisierung durch Krieg und Faschismus. Der darauf folgende Schritt der "Gleichschaltung der Massen" ist erst seit Einführung der Massenmedien z.B. des Fernsehens auf perfekte Weise möglich geworden.

Aus jahrhundertelanger Tradition des Haßes, des Neides und der Gier bei zerstörten Menschen, die den Sinn ihres Lebens nie leben konnten und durften, sind die Dämonen entstanden, von denen die oben genannten Psychopathen besessen sind. Die Welt wird von den Toten der Jahrtausende regiert, von denen die Psychopathen besessen sind und die die Welt zum Ebenbild ihrer selbst zu machen streben, einer Welt von Toten!

Diese Besessenheit nennen die Psychopathen ihre "Selbstverwirklichung". Wer die Hoffnung hat, auch ein Tumor zu werden, kann diese "Selbstverwirk(lich)ung" jetzt auch durch Seminare und Coaching für Geld "erlernen", d.h. sogar die Besessenheit ist zum Konsumartikel geworden und wird wie alle anderen Waren als "Zeichen der verlorenen Lebendigkeit" zwanghaft konsumiert, ohne je Erleichterung zu finden.

Gleichschaltung ist Tod. Es müssen nicht alle Menschen die gleiche Regierung, die gleiche Ökonomie, die gleichen Sichtweisen, die gleiche Kleidung, die gleiche Musik und die gleiche Nahrung haben.

Es ist zwar derselbe Geist, dasselbe Bewußtsein, das aus den Augen jedes Wesens auf diese Welt schaut, aber jeweils aus einem anderen Blickwinkel.

Es gibt keine Gemeinschaft ohne Individualität, ohne die Eigenart des Einzelnen.
Es gibt keine Komplexität ohne Diversität.

Wettbewerb mit wem?
Konkurrenz mit wem?
Krieg gegen wen?
Sieg über wen?
Wacht auf!

©Sonja Meiners

Du verbrauchst

Du verbrauchst,
du wirst verbraucht,
dein Leben ist sinnlos!

Der Psychopath

Der Psychopath wächst in einer Welt der Beziehungslosigkeit auf. In einer Welt der Vereinzelung. Er flüchtet nicht, wie der Konkurrenzunterlegene, der ja noch in Beziehungen lebt, in die Phantasie, sondern er flüchtet in die scheinbare Sicherheit des Konzeptes. Er wird Politiker, Wissenschaftler oder Wirtschaftsfachmann. Da er von seinem Konzept komplett absorbiert ist, befindet er sich in einem virtuellen Raum und fühlt sich sicher. Wohin er auch schaut, erblickt er nur sein Konzept. Von der Wirklichkeit ist er völlig getrennt. Manchmal bleibt eine gewisse Paranoia, daß sie an einer undichten Stelle hereinbricht. Da er in Allem nur sein Konzept erblickt, hat er immer Recht, kennt aber keinen Austausch, keine Liebe und kein Mitgefühl. Alle seine Beziehungen sind gestört. Da aber seine Statistiken, Theorien und Systeme ihm Recht geben, fühlt er sich berechtigt, mit Tierversuchen, Atomwirtschaft, Genmanipulation und Nahrungsmittelvergiftung und vor allem mit unzähligen Kriegen das Leben zu vernichten. Er hat kein Gewissen, weil die Vorstellung, das Konzept immer gewissenlos ist. Es gibt kein virtuelles Gewissen!

Vertreter psychopathischer Denksysteme trachteten schon immer danach, die ganze Welt ihren irrationalen Ideen zu unterwerfen, in der Hoffnung, ihre Ideologien in den Rang von Wahrheiten zu erheben. Es ist leicht für sie Recht zu haben, da sie ihre vom Selbst begrenzte Vorstellung mit dem Raum des Wirklichen verwechseln. Anstatt der Welt erfahren sie dann die Vorstellung von der Welt und finden, was sie sowieso schon wissen, um dann die Welt ihrem begrenzten Horizont zu unterwerfen. So machen sie ihre Erfahrung zum Sklaven ihrer Rechthaberei, ohne den Urgrund allen Wirkens zu kennen. So zerstörte schon die Kirche in der Anmaßung des wahren Glaubens einen Großteil kulturellen Lebens auf diesem Planeten. Auch heute befinden wir uns wieder in einer Periode, in der diese Welt dem Virus der in virtuellen Räumen kollektiven Wahnsinns geborenen Allmachtsphantasien der Apologeten einer neuen Welt zum Opfer fällt. Schon seit einiger Zeit befinden wir uns in einem neuen Zeitalter. Die alten Werte sind entwertet worden. Die alte Ordnung ist zerschlagen. Die Neue wächst infiltrativ in das Gewebe der Welt ein. Die "Neue Weltordnung" greift so auf die alten Strukturen über und hat mittlerweile überall auf der Welt Metastasen gebildet. Die differenzierten Strukturen des vergangenen Zeitalters gibt es nicht mehr. Sie wurden gebildet aus verschiedenen Kulturen, Weltanschauungen und Religionen, entstanden unter dem Einfluß der verschiedenen geographischen und historischen Gegebenheiten, welche sich zu einem sinnvollen Mit- und Gegeneinander arrangierten, um immer neue temporäre Gleichgewichte des kulturellen Austausches und Handels zu erzeugen. Einstmals entstanden dabei immer neue, vielfältige Blütezeiten des kulturellen Lebens.
Über Jahrtausende war die Komplexität des Lebens mit der folgerichtigen Interdependenz seiner Phänomene, sowie die Subtilität des Ursprungs all dessen für die Menschen gelebte Wirklichkeit. Je mehr der Mensch aufhörte in und mit der Natur zu leben und sich selbst als natürliches Phänomen zu betrachten, umso mehr wuchs das Verlangen, die Komplexität durch die Armseligkeit und Begrenztheit der eigenen Ideen zu ersetzen und das Leben in einem Korsett zu ersticken. Einer der frühen Höhepunkte war schon der Versuch der Kirche, Einsicht und Weisheit durch den Glauben an einen Gott zu ersetzen, der einzig das Produkt ihrer neurotischen Wahnvorstellungen war. Man vergoß Blut auf allen Kontinenten, um die Welt einer Machtideologie zu unterwerfen. Dies mißlang, denn Jesus selbst hatte ja das Angebot des Satans, Macht über diese Welt zu erlangen dankend abgelehnt.
Als dann Astronomie, Physik und Chemie ein paar Zusammenhänge des materiellen Universums erklären konnten, war die Zeit gekommen, die Macht aus der Hand des Satans doch zu wollen. Als wahr wurde jetzt nur noch anerkannt, was man mathematisch errechnen konnte und in Konzepte sperren konnte. Seit dem kämpft der Mensch um die Unterwerfung der Welt unter seine berechenbare Vorstellung bzw. Idee von der Welt, um den Tod zu besiegen und sich zum Gott zu erheben. Dies gelingt auch teilweise, da man in einer Idee nicht leben und folglich auch nicht sterben kann. So hat nun das Zeitalter des Verweilens in virtuellen Räumen längst begonnen. Dabei wurden Leben und Tod komplett vertauscht. Im Zustand der Leblosigkeit fühlen sich die Menschen geborgen und sicher, während schon ein Hauch von Leben, beispielsweise die Geräusche spielender Kinder, zu Panik führen. Spielende Kinder gehören aber bald der Vergangenheit an, da der Staat ihr Schicksal ganz in seine Hände genommen hat und die Eltern sie zum Wohle ihrer Karriere am liebsten auch gleich loswerden möchten, um nicht in Lebensnähe zu geraten.
Zur Verhinderung des Lebens sind die Menschen jetzt gleichgeschaltet. Sie haben Alle die gleiche Meinung, die gleichen Wünsche, die gleiche Arbeit, das gleiche Haus, die gleiche Wohnung, das gleiche Auto, den gleichen Urlaub und das gleiche Essen, die gleichen Jeans und die gleichen Baseballmützen und vor allem die gleichen Fernseh- und Computerprogramme. Sie heißen auch nicht mehr Menschen, sondern Konsumenten und Humankapital. Sie werden von Zombies vergewaltet, die nur einen Satz sprechen können: "Ich kann leider nichts für sie tun!"

Beim Konsumenten sind Einsichten durch Meinungen, Bildung durch Information, Individualität durch Selbstdarstellung, Sinn durch Mode und Weisheit durch Klamauk ersetzt.

Ursprünglich wußten die Menschen von der Individualität mehr. Wer geschickt war wurde Handwerker, wer klug war Gelehrter, wer musikalisch war Musiker. Man nannte das Karma oder Bestimmung. Individuen sind konkurrenzlos und bilden Gemeinschaften, wie verschiedene Zelltypen Organe und diese dann einen Körper bilden. Wenn man verhindert, daß die Anlagen der Menschen ins Leben treten und Leben stattfindet, bildet sich das oben erwähnte Humankapital. Da der Konsument gleichgeschaltet ist und keine Eigenschaften hat, muß ihm ein Ziel gegeben werden. Dieses Ziel heißt Wachstum. Dabei kann durch ewige Multiplikation desselben der Tod überwunden und die Gesetze des Lebens außer Kraft gesetzt werden. Es entsteht quasi ein Tumor, der nichts anderes will und kann wie endlos wachsen. Dabei besiegt er die Naturgesetze und alle Götter des Universums, indem er es restlos zerstört.
Dies ist das Zeichen der neuen Weltordnung. Um dies zu erreichen sind zwei Dinge von Nöten: Angst und Konkurrenz.
Jeder, der sich im Zustand der Angst schon einmal beobachtet hat, wird feststellen, daß die Fähigkeit zur Durchsetzung der eigenen Individualität dann sehr eingeschränkt ist und man unter Preisgabe aller Forderungen nur ans Überleben denkt. Zur Erzeugung von Angst gibt es viele Mittel: drohender sozialer Abstieg, Terrorismus, Krieg, Erdbeben, Seuchen, Atomkraftwerke, vergiftete Nahrung etc. Wenn es den Apologeten des neuen Zeitalters nützt, können angsterzeugende Ereignisse real inszeniert werden z.B. zur gleichzeitigen Unterjochung bzw. Beseitigung von Individuen, die sich weigern Konsumenten zu werden, wobei Kriege dann auch noch das Wirtschaftswachstum steigern und Rohstoffe erschließen. Die angsterzeugenden Ereignisse können aber auch virtuell in den Medien erzeugt werden. Konsumenten können Realität und Virtualität nicht unterscheiden. Die Angst macht sie steuerbar.
Um das Wachstum des Tumors anzuheizen braucht es Konkurrenz. Diese ist leicht zu erzeugen, da Konsumenten ja identitätslos sind und es von daher keinen Grund zur Solidarität von Individuen gibt. Individuen können nicht konkurrieren, da sie einzigartig sind. Identitätslose Konsumenten können konkurrieren, da sie nicht einzigartig sind. Konkurrenz wird durch die Möglichkeit, Geld zu erlangen geschaffen. Währungen sind sozusagen die Jetons im Spielkasino der Wirtschaft. Man kann diese Geldjetons vermehren, verlieren oder sich Statussymbole aneignen, durch welche in einer gleichgeschalteten Gesellschaft Scheinhierarchien, Scheinautoritäten, Scheinränge, Scheingenuß und scheinbarer Wert ensteht, der aufgrund seiner Scheinqualität nie zufrieden stellt und somit zur Sucht führt und die Konkurrenz weiter anheizt. Hierbei wird beim Konsumenten eine Prädominanz des Hirnstamms gefördert, aufgrund welcher sich sein Verhalten leicht vorhersagen und steuern läßt. Das Humankapital ist dann auf die Ebene einer Affenhorde herabgesunken. Aufgeblasene Paschas versuchen sich gegenseitig mit der Größe ihrer erigierten Penisse und brüllendem "Fäuste auf die Brust trommeln" zu beeindrucken, während selbsternannte Leitkühe Kinder in die künstlichen Paradiese konsumkompatibler Lebenslügen entführen. Eine grunzende Viehherde frißt alles, was die Apologeten des Wachstums ihr in den Futtertrog werfen und verwandelt als konsumierender Tumor diese einstmals schöne Welt in ein stinkendes Geschwür.

Im neuen Zeitalter wurden Aufgaben durch Arbeitsplätze ersetzt. Eine Aufgabe hätte man als Teil der Gemeinschaft für die Gemeinschaft. Einen Arbeitsplatz hat man, um den eigenen Konsum und Status zu sichern. Dem Humankapital werden dabei die Absonderungen des Tumors zum Kauf angeboten, wobei ihnen die Hure Babylon verspricht, durch den Kauf das Glück zurückzuerlangen, das sie durch den Verlust des Lebens nicht empfinden können. Dies Versprechen ist glatter Betrug. So werden die Konsumenten zu Süchtigen, die nie zufrieden sind. Dies Unbefriedigtsein wird durch dauernde sexuelle Reize in den Medien noch gesteigert, um die Konkurrenz der Konsumenten zu verschärfen und die Aktivität des Hirnstamms zu erhöhen. Der Betroffene glaubt dann z.B. beim Autokauf seinen Genpool gegen Konkurrenten in der Herde durchzusetzen. Wenn dann die Frauen im Rahmen der Emanzipation in dieses Machogehabe einbezogen werden, sind alle Gemeinschaften des Menschen komplett zerstört.
Heute rangieren Verrückte und Verblendete an der Spitze einer Gesellschaft, die den Leichenschmaus ihrer eigenen Beerdigung abhält und deren Mitglieder nicht merken, daß sie schon tot sind. Diese Zombies sehen nur von weitem so aus, als würden sie leben, weil sie alles was noch lebt verbrauchen, um mit diesem angeeigneten fremden Blut den Tanz des Untergangs zu tanzen.

©Sonja Meiners

Medien

Durch den exzessiven Gebrauch von Medien in der heutigen Zeit geraten die Einzelnen zunehmend in einen Zustand der Isolation, in welchem der Geist dauernd von virtuellem Klamauk absorbiert ist. Der Geist befindet sich in einem virtuellen Rausch und verliert die Möglichkeit, in der Welt zu handeln, da sein Standpunkt an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zu sein quasi Löcher bekommt. Für einige ist dies ein Dauerzustand. Es entsteht ein Zustand der Sucht nach etwas, das sich in der Virtualität nie finden läßt, nämlich Leben und Begegnung. Der Medienkonsument entwickelt Angst vor der Welt und Angst vor dem Miteinander. Er entwickelt eine immer stärkere Identifikation mit seinen elektronischen, fremdgesteuerten Träumen und erkennt andere Lebewesen nicht mehr als seine Brüder und Schwestern, sondern sieht sie als Feinde, die ihn aus seinen elektronischen Träumen reißen wollen. Den Medienkonsumenten zu manipulieren und ihm die Kontrolle über sein Leben zu entreißen ist dann ein Kinderspiel. Durch die Medien hat er nur zur Information über das Leben Kontakt, nicht aber zum Leben selbst. Es lassen sich ihm deshalb selbst Märchen als Wahrheit unterjubeln.

©Sonja Meiners

Darwinismus und Sozialdarwinismus

Wissenschaft bildet Theorien, um Ausschnitte der Realität beschreiben zu können. Theorien beschreiben immer mehr oder weniger abgeschlossenen Systeme d.h. Konzepte. Die tatsächliche Komplexität der Wirklichkeit läßt sich wissenschaftlich nicht beschreiben, obwohl insbesondere die Physik es an diesbezüglichen Versuchen nicht hat fehlen lassen. Der Wert einer wissenschaftlichen Theorie mißt sich einzig an seiner Brauchbarkeit, nicht an seiner Wahrheit, auch wenn einige Wissenschaftler dies nicht zugeben mögen.

Worin besteht nun die Brauchbarkeit der darwinschen Theorie? Nach dieser Theorie müßten die Lebewesen unter Einbeziehung sämtlicher paläontologischen Funde ein Kontinuum mit sämtlichen Zwischenstufen zwischen Arten und Gattungen bilden, deren Populationen sich nur durch Maxima und Minima bezüglich Anzahl und Lebensdauer unterscheiden würden. Die "Entstehung der Arten" kann diese Theorie aber gerade nicht erklären! Denn Arten sind individuelle Gruppen von Lebewesen, die von anderen Arten durch relativ klare Grenzen getrennt sind. Eine Evolution durch schrittweise Zucht und Mutation von Lebewesen ist in der Natur nicht auffindbar! Erst recht eine plötzliche Mutation zu einer neuen Spezies widerspricht aller Vernunft. Mutationen führen immer zu mangelnder Lebensfähigkeit und Krankheit, niemals zu Weiterentwicklung. Der Zufall hat im Ablauf des Lebens keine Funktion. Ein Jaguar tappst nicht in den Wald, um zufällig einen Tapir zu treffen. Er riecht ihn! Alles in der Natur geschieht folgerichtig.

Worin besteht nun der Sinn der darwinschen Theorie? Warum wird sie all ihrer Mängel zum Trotz aufrechterhalten?

Sie ist die perfekte Ideologie für Konkurrenz und Wettkampf, die perfekte Ideologie für die, die sich als Herrenmenschen wähnen und die Welt in ein Schlachtfeld verwandelt haben und ihre andauernde Gewalt damit rechtfertigen, daß sie die "Tüchtigeren" wären. Dieser Sozialdarwinismus ist das ideologische Fundament des Nationalsozialismus/Faschismus genauso wie des Kapitalismus und der globalistischen neoliberalen Wirtschaft.

Obwohl der Darwinismus als Erklärungsmodel für die Entwicklung des Lebens versagt, ist er anstatt dessen zur heilig- unantastbaren Religion des Egoismus und der Niedertracht geworden.


©Sonja Meiners

New Age

Die Aufklärung mit der nachfolgenden naturwissenschaftlich-intellektualisierenden Interpretation der Welt führte schnell zu dem Versuch, die Welt zu unterwerfen, indem man sie zwingen will, sich nach theoretischen Konzepten zu richten. Die Aufgabe, diese Theorien zu Wahrheiten zu weihen, hat die neue Kirche des wissenschaftlichen Glaubenssystems übernommen.

Da so die Menschen vor allem in Europa und Nordamerika von der Wirklichkeit durch eine schwer zu durchdringende Panzerglasscheibe aus Konzepten getrennt wurden, war eine geistige Integration mit dem Transzendenten unmöglich geworden. Das in der Renaissance wiedergeborene Kind ist mit dem Bade sofort wieder ausgeschüttet worden und ein Anschluß an eine Tradition echter Weisheit gelang nicht mehr.

Als Gegengewicht zum Rationalen entstanden im 19. Jahrhundert verschiedene okkultistische Richtungen. Schon hier findet sich nur in seltenen Fällen eine gelungene Rückbeziehung auf Weisheitslehren früherer Epochen. Größtenteils gebiert sich ein Jahrmarkt aus nicht wirklich verstandenen Ideen des "alten Ägypten", Indiens, Tibets usw. vermischt mit Psychologie. Aufgenommen werden auch Ideen aus der Physik. Man hat es plötzlich mit Strahlen, Energien usw. zu tun.

Interessanterweise verliert sich der Gegensatz zum Vernunftglauben der Aufklärung schnell und der Okkultismus und besonders die daraus entstandene New-Age- Esoterik gehen mit dieser eine unheilvolle Verbindung ein.

Der Okkultismus wird zur Nachtseite der Aufklärung, um der mit Darwins Theorien begründeten Machtergreifung eines europäischen Herrenmenschen über die Welt die letzten Weihen zu spenden.

Auffällig ist, daß die Lehren des New Age NICHT ein Entwerden in Gott, ein Einswerden mit dem Geliebten oder eine Integration mit dem wahren Urgrund alles Seienden anstreben, wie es die religiös-geistigen Traditionen der Menschheit immer getan hatten.
Der New-Age-Eso-Okkultismus hat das Ego zum Gott erhoben. Mit seiner Hilfe möchte der Mensch in einer Welt, die er selbst an den Rand des Abgrundes manöveriert hat, Karriere machen, das Leben genießen, reich sein, schön sein, berühmt sein, Rohstoffe sichern und Macht haben. Für seinen Ego-Gott tanzt er den Tanz der Verachtung der Anderen auf den hungernden und sterbenden Opfern seiner "Kriege für Reichtum". Er tanzt den Tanz der Anmaßung auf Leichen. Er tanzt seinen Untergang und zur Entlastung des letzten bißchens an verbliebenem, störendem Gewissen macht er sich Solarzellen aufs Dach und wählt Grün.

Das Ego ist das Kultobjekt des New Age! Es wird zum Götzenbild gleichgeschalteter Zivilisationsmenschen, die Angst haben, ihre Eigenart zu leben und sich stattdessen zum Gott zu erheben trachten, Gene manipulieren, die Welt verseuchen und am Ende in ihrem eigenen Blut ertrinken werden.

New Age ist deshalb in seinem Kern satanistisch. Es ist der Königsweg dumpfbackiger Konsumenten und ihrer Ausbeuter gleichermaßen und der Weg zu seinem Elysium, das sich letztlich als Betrug herausstellt, führt über Berge von Leichen. Die Adepten üben sich in positivem Denken und "Reichtumsbewußtsein", während Schwärme von Fliegen auf den Augen hungernder Kinder sich an Tränen laben. Sie bedienen sich der Erkenntnisse der Verhaltensforschung und Psychologie zu Manipulation und Bauernfängerei und nennen es Magie.

Authentische Weisheitslehre sucht das Wohl der Anderen. Man spricht von Agape , Nächstenliebe oder Bodhicitta. New-Age-Eso hat als Ziel die Heiligung des Ego durch Macht. Dazu sind alle Mittel recht. Meditation, Telepathie und anderes werden einer sozialdarwinistischen Hybris einverleibt.

Wer dazu die nötige Kaltblütigkeit nicht mitbringt, fällt in Depression und wird süchtig nach Seminaren und Coaching in der Hoffnung, das große Glück doch noch zu erlangen.

©Sonja Meiners

Der Glaube an den Allerwertesten

Diejenigen, die das folgerichtige Entstehen der Phänomene in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander im Kontinuum des geistigen Raumes nicht erkennen können, halten jede Erscheinung für einen Zufall. Ihre Welt besteht aus zufälligen Erscheinungen, die einer gewissermaßen darwinschen Evolution unterliegen. Da der geistige Urgrund dieser Welt nicht erkannt wird, haben sie keine Ethik, keinen Humanismus, keine Religion und keinen Respekt vor der Welt.
Menschen, die dieser Weltsicht, welche die völlig ausgereifte Frucht der Aufklärung ist, folgen, sehen sich als Herrenmenschen. Da sie überzeugt sind, niemals in einen Himmel oder eine Hölle zu kommen und sich auch nicht um eine Einsicht in den Urgrund des Seins bemühen, werden ihre Konzepte zum Maß aller Dinge. Wer an eine höhere Wahrheit glaubt, ist für sie ein abergläubischer Bimbo, den man mitleidslos in den Dreck tritt auf dem Weg zur Formung der Welt nach seinem Bilde. Diese Herrenmenschen der Aufklärung wüten mitleidslos in dieser Welt, töten, foltern, mißbrauchen, manipulieren, schneiden, hacken, buddeln ohne jedes Mitgefühl. Im Gegenteil, jede emotionale Regung gilt als Relikt der Evolution als Tier und wird mit dem Auge der Aufklärung sofort verbrannt. Sie haben das Charisma eines Rasenmähers und den Charme einer Kettensäge. Sie sind Satanisten, denn der Satan ist der Prototyp ihrer Spezies. Man lese dazu die entsprechenden religiösen Bücher zu diesem Thema.....

©Sonja Meiners

Das Pleroma

Am Ursprung, der ohne Anfang und Ende ist, sind der Raum und das Gewahrsein des Raumes, da es den Raum ohne ein Gewahrsein seines grenzenlosen Raumseins nicht gäbe. Der Raum ist charakterisiert durch die Fülle der in ihm permanent möglichen Erscheinungen. Als das erste Wort die erste Erscheinung formte, entstanden abhängig davon alle Erscheinungen und diese erschufen die Zeit. Das Gewahrsein des Pleroma blieb an den geschaffenen Erscheinungen hängen um in der Welt zu agieren, zersplitterte und fiel in den Abgrund der Umnachtung und vergaß seine eigentliche Natur als Gewahrsein und Pleroma. Diese Natur aber ist unzerstörbar. Wir müssen sie erkennen, um nach Haus zurückzukehren.

©Sonja Meiners

Gedichte

Schönheit(Der Herr)

Am Anfang war Schönheit.
Am ersten Tag verfinsterte der Herr
das Licht des Himmels.
Am zweiten Tag hackte der Herr
allen Bäumen die Zweige ab.
Am dritten Tag schnitt der Herr
allen Wesen die Arme und Beine ab.
Am vierten Tag stach der Herr
Mensch und Tier Ohren und Augen aus.
Am fünften Tag vergiftete der Herr
die Wasser des Lebens.
Am sechsten Tag vergewaltigte der Herr
Frauen und Kinder.
Am siebten Tag sah der Herr,
daß er Alles nach seinem Bilde
erschaffen hatte.
©Sonja Meiners, 19.3.08




Mächtiger

stampfst in Ozeanen aus Blut und Tränen.
Schreie unter deinen Füßen,
einsam, ewiger Hunger.
Dein aufgerissenes Maul
verschlingt Äonen, Universen,
empfindungslos, nie zufrieden.
Wenn die Strahlen der Sonne
dich treffen,
zerfällst du zu Staub.
©Sonja Meiners, 16.4.08

Der Selbstlose

Das Selbst fühlt sich verloren im grenzenlosen
Raum und fürchtet sich.
Der Selbstlose ist der Raum. Was könnte der
Raum dem Raum anhaben.
Das Selbst fühlt sich hin und her gerissen im Sturm.
Der Selbstlose ist der Wind. Was könnte der Sturm dem
Wind anhaben.
Das Selbst droht im Ozean der Zeit zu ertrinken.
Der Selbstlose ist das Wasser. Was könnte das Wasser
dem Wasser anhaben.
Das Selbst fürchtet das Feuer der Vergänglichkeit.
Der Selbstlose ist das Feuer. Was könnte das Feuer dem
Feuer anhaben.
Das Selbst leidet am irdischen Los.
Der Selbstlose ist die Erde. Was könnte die Erde der
Erde anhaben.

© Sonja Meiners; 22.12.08


Babylon

Ich bin die Hure Babylon
Ich habe mein Gift in dein Herz gegossen
Ich werde dir Versprechungen machen
aber mein Schoß ist nicht fruchtbar
Ich werde dir deine Reinheit, deine Kreativität,
deine Bestimmung, deine Religion, dein Schicksal,
deine Bedeutung, deine Gesundheit ,deine Freude,
dein Heim und deine Aufgabe,
deine Würde und dein Recht zu Leben nehmen
und dir das, was ich dir nahm
teuer zu Kauf anbieten
Du wirst an meiner Sinnlosigkeit teilhaben
Meine Waren sind wertlos und mein Schoß ist
nicht fruchtbar
Wie ein Süchtiger wirst du suchen und nicht finden
Ich werde dich in den Dreck treten
und du wirst mir zu gefallen suchen
Ich werde dich verachten
und du wirst dich rechtfertigen
Ich bin mächtig!

©Sonja Meiners, o4.11.1o


Die Bank

Euer Leben wird der Bank gehören
Euch bleibt der Tod
Sie haben die Welt zum Bordell gemacht
Sie, die Tüchtigen, werden überleben
in einer Wüste aus Asche

©Sonja Meiners, 16.o6.11

Terror

Glorreiche Erde
Gefäß allen Lebens
Ausufernder Tanz
unzählbarer Formen und Farben
schlagende Herzen
alle miteinander
nicht gegeneinander
Darwin zum Trotz!

Den, der all dies erschafft
den Herrn der Schönheit
des Werdens und Vergehens
im alldurchdringenden Gefäß
des Geistes

Ihn fordern sie heraus!
Helden?
Nein, Unwissende!
Krämer und Geldwechsler
Zuhälter
wollen alles Geschöpf
auf den stinkenden Bordellbetten
ihres Jahrmarktes der Sinnlosigkeit
zur Prostitution zwingen

Ihre Augen sehen nicht
ihre Ohren hören nicht
ihr Herz tanzt nicht
auf dem Weg in den
Abgrund

©Sonja Meiners, o2.o7.11

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