Die Seele verkaufen
Die Seele verkaufen
oder: Warum fliegt die Fliege solange gegen die Scheibe ,
bis sie als leere Hülle auf der Fensterbank liegt.
Wenn wir in jungen Jahren anfangen konzeptuell zu denken, "denken wir, daß wir sind" und Adam und Eva erkennen, daß sie nackt sind. Wir klammern uns an ein Selbst als Idee unserer aus sich heraus eigenständig bestehenden Existenz, ohne zu sehen, daß es nur als temporärer Strudel, abhängig von allen anderen Erscheinungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie unserer Ignoranz hinsichtlich dessen, auf der Oberfläche des unbegrenzten Ozeans des bewußten Geistes erscheint.
Gleichzeitig halten wir alle anderen Phänomene entweder für andere Selbste oder für materielle Dinge, die uns entweder Angst machen, abstoßen oder uns angenehm erscheinen und derer wir uns bemächtigen wollen.
Da wir uns aber durch das Ich-Konzept, das ja eigentlich nur ein sprachliches Konstrukt ist, von der Welt abgetrennt haben, können wir uns dieser auch nicht im mindesten bemächtigen.
Hier liegt der Grund, daß die meisten Menschen dem Versuch, die Welt zu kontrollieren, zwanghaft folgen und immer scheitern!
Die Fliege fliegt solange gegen die Scheibe, bis sie auf der Fensterbank der eigenen Illusion liegen bleibt.
Da das Ich nur eine Rolle ist, ist sie seelenlos. Wir haben für das Ich-Konzept unsere Seelen, die das ewige Leben, die nie endende Bewegung, der Wellenschlag und die Gezeiten des unbegrenzten Ozeans des Geistes sind, an den Teufel des Konzeptes verkauft und die Verbindung zum Urgrund allen Seins verloren.
Zu allen Zeiten versuchten die Menschen Macht über die Welt zu erlangen, ohne deren wahres Wesen zu verstehen. Ihr größenwahnsinniges Ich gleicht dabei einem Seemann, der versucht den ganzen Ozean in sein Boot zu füllen um sich seiner zu bemächtigen. Er muß untergehen! Würde er sein Ich dem Ozean hingeben, würde es nur noch den Ozean geben und er würde das ewige Leben gewinnen. Wenn wir unser Leben, anstatt Macht anzusammeln dem Wohl dieses Planeten mit all seinen Bewohnern widmen würden, würde die Sonne der Glückseligkeit die dunklen Wolken von Mißerfolg, Zerstörung und Depression vertreiben.
©Sonja Meiners
oder: Warum fliegt die Fliege solange gegen die Scheibe ,
bis sie als leere Hülle auf der Fensterbank liegt.
Wenn wir in jungen Jahren anfangen konzeptuell zu denken, "denken wir, daß wir sind" und Adam und Eva erkennen, daß sie nackt sind. Wir klammern uns an ein Selbst als Idee unserer aus sich heraus eigenständig bestehenden Existenz, ohne zu sehen, daß es nur als temporärer Strudel, abhängig von allen anderen Erscheinungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sowie unserer Ignoranz hinsichtlich dessen, auf der Oberfläche des unbegrenzten Ozeans des bewußten Geistes erscheint.
Gleichzeitig halten wir alle anderen Phänomene entweder für andere Selbste oder für materielle Dinge, die uns entweder Angst machen, abstoßen oder uns angenehm erscheinen und derer wir uns bemächtigen wollen.
Da wir uns aber durch das Ich-Konzept, das ja eigentlich nur ein sprachliches Konstrukt ist, von der Welt abgetrennt haben, können wir uns dieser auch nicht im mindesten bemächtigen.
Hier liegt der Grund, daß die meisten Menschen dem Versuch, die Welt zu kontrollieren, zwanghaft folgen und immer scheitern!
Die Fliege fliegt solange gegen die Scheibe, bis sie auf der Fensterbank der eigenen Illusion liegen bleibt.
Da das Ich nur eine Rolle ist, ist sie seelenlos. Wir haben für das Ich-Konzept unsere Seelen, die das ewige Leben, die nie endende Bewegung, der Wellenschlag und die Gezeiten des unbegrenzten Ozeans des Geistes sind, an den Teufel des Konzeptes verkauft und die Verbindung zum Urgrund allen Seins verloren.
Zu allen Zeiten versuchten die Menschen Macht über die Welt zu erlangen, ohne deren wahres Wesen zu verstehen. Ihr größenwahnsinniges Ich gleicht dabei einem Seemann, der versucht den ganzen Ozean in sein Boot zu füllen um sich seiner zu bemächtigen. Er muß untergehen! Würde er sein Ich dem Ozean hingeben, würde es nur noch den Ozean geben und er würde das ewige Leben gewinnen. Wenn wir unser Leben, anstatt Macht anzusammeln dem Wohl dieses Planeten mit all seinen Bewohnern widmen würden, würde die Sonne der Glückseligkeit die dunklen Wolken von Mißerfolg, Zerstörung und Depression vertreiben.
©Sonja Meiners
ßonja - 2. Dez, 01:37
